Archiv der Kategorie: Spielberichte Alte Herren

SG Ristedt-Gessel punktet auswärts bei den SBS Kickers

Die weite Reise hat sich gelohnt! Einen hochverdienten 4:1 (1:1) Erfolg feierte die Mannschaft von Spielertrainer Günter Schlottmann bei den SBS Kickers aus Borstel. Die SG Ristedt-Gessel nahm von Beginn an das Heft in die Hand und erspielte sich schon in der Anfangsphase gute Torchancen. Die beste Möglichkeit vergab Mirko Henze, der am gut aufgelegten SBS-Keeper Jürgen Meyer scheiterte. Dann der Schock! Nach einem langen Diagonalball stand SBS-Akteur Henning Block plötzlich blank vor Torwart Steffen Henneke und vollstreckte unhaltbar zum überraschenden 0:1 (9. Spielminute) aus Sicht der SG. Von diesem Rückstand ließen sich die Gäste aber nicht beirren und übten weiter starken Druck auf die SBS Kickers aus. Der Ausgleichstreffer sollte allerdings bis kurz vor dem Pausenpfiff auf sich warten lassen. Nach knallhartem Distanzschuss von Friedo Jacob konnte SG-Keeper Meyer den Ball nicht festhalten. Den zur Seite abgewehrten Schuss passte der gut aufgelegte Uli Brunner in die Mitte zu Stephan Schleef. “Doc” ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und “netzte” zum 1:1 Ausgleich (30.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild. Die SG Ristedt-Gessel dominierte die Begegnung eindeutig. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber zu. Friedo Jacob, Rene Biesicke, Uli Brunner, Mirko Henze, Andreas Martens und der laufstarke Stephan Schleef wirbelten offensiv die SBS Kickers gehörig durcheinander. Hinten sicherten Henry Stöver, Ingo Behlmer und Torwart Steffen Henneke ab. Dann die Erlösung! Nach feinem Doppelpass zwischen den stark aufspielenden SG-Akteuren Uli Brunner und Stephan Schleef endlich der Führungstreffer. Mit wunderschönem Schuss in den “Knick” erzielte Uli Brunner die verdiente 2:1 Führung (42.). Nur fünf Minuten später entschärfte SBS-Keeper Meyer einen herrlich geschossenen Freistoß von Kapitän Henry Stöver. Schade! Für die Vorentscheidung zeigte sich Andreas Martens verantwortlich. Nach Traumpass von Friedo Jacob vollendete “Joi” überlegt zur 3:1 Führung (58.). Nur eine Zeigerumdrehung später erzielte Rene Biesicke endlich sein Tor. Nach Zuckerpass von Uli Brunner knallte “Ene” das Spielgerät humorlos zum 4:1 (60.) in die Maschen. Unter dem Strich ein hochverdienter Erfolg für die SG Ristedt-Gessel nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Durch das nahezu perfekte Zusammenspiel zwischen Stephan Schleef und Uli Brunner avancierten beide Akteure zu den Matchwinnern. Bravo!

Mannschaftsaufstellung:
Henneke, Behlmer, Stöver, Jacob, Brunner, Biesicke, Henze, Schleef, Martens und Schlottmann (ohne Einsatz).

SG Ristedt-Gessel setzt Siegesserie fort

2:1 Sieg gegen SG Dreye-Sudweyhe

Den dritten “Dreier” in Folge fuhr die Mannschaft von Trainer Günter Schlottmann im Heimspiel gegen die SG Dreye-Sudweyhe ein.
Wertvolle Unterstützung erhielten Sie dabei von Sascha-Alexander Bettker, der erneut aushalf.
Im ersten Spielabschnitt hatten die Gäste zunächst mehr Spielanteile.
Die Hausherren standen in der Abwehr zwar weitestgehend kompkat, konnten aber im Spiel nach vorne keine nennenswerten Akzente setzen.
In der 15. Spielminute klärte Kapitän Henry Stöver in höchster Not gegen einen Dreyer Angreifer.
Mit der zweiten guten Tormöglichkeit erzielte die SG Dreye-Sudweyhe, den bis zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Führungstreffer.
Das 0:1 in der 22. Spielminute resultierte aus einem platzierten Distanzschuss von Andreas Wetjen, beim dem SG-Torwart Steffen Henneke chancenlos war.
Aber der Gegentreffer bewirkte auch was Gutes, von nun an waren die Gastgeber hellwach und übernahmen immer mehr die Spielkontrolle.
Den wichtigen 1:1 Ausgleich vor der Pause erzielte Torgarant Rene Biesicke nach feinem Zuspiel von Uli Brunner in der 29. Spielminute.
Nach dem Seitenwechsel dominierte die SG Ristedt weiter die Begegnung.
Für das 2:1 (42.) zeigte sich Uli Brunner verantwortlich. Den Aufsetzer aus gut 15 Metern musste Gäste-Torwart Thomas Meyer passieren lassen.
Beide Mannschaften gingen jetzt hohes Tempo und es entwickelte sich für Altliganiveau ein tolles aber auch hitziges Spiel.
Die Hausherren erspielten sich gute Torchancen quasi im Minutentakt.
Rene Biesicke und zweimal Michael Rauert ließen gute Möglichkeiten ungenutzt.
Auf der Gegenseite parierte Steffen Henneke einen knallharten Schuss der Gäste und rettete damit den verdienten 2:1 Sieg.

Mannschaftsaufstellung:
Henneke, Stöver, Dieckmann, Jacob, Bettker, Brunner, Biesicke, Rauert, Martens, Buckner und Henze.

Platzverweis und Mützen-Skandal

Alte Herren: SG Ristedt – TVE Nordwohlde 1:0 (1:0)

Klar, es war ein Sieg – ein verdienter noch dazu. Und das durch ein Traumtor kurz vor der Pause: Es war eine Flanke vom grazilen Thomas Hiersig millimetergenau auf Patrick Janßen, der goldrichtig stand und seinen Zauberfuß genau so anwinkelte, dass der Ball tatsächlich aus zehn Zentimetern Torentfernung über die Linie kullerte. So was kann man nicht trainieren, so was muss man können. Hierse und Paddy – das Ristedter Traumduo, sie haben noch eine große Zeit vor sich. In Riga oder so.
Und sonst: Das Spiel war okay. Am Anfang spielte Ristedt gefällig, am Ende war Nordwohlde dem Ausgleich durchaus nahe. Doch Thorsten Glander stellte sich mal wieder unnachgiebig in den Dienst der Mannschaft, nahm TVE-Spielmacher Oliver Iburg aus dem Spiel und ebnete damit den Weg zu drei Punkten. Keeper Ulf Jablenski werkelte dabei ordentlich mit, doch über diesen Mützen-Mann wird später noch mehr zu sprechen sein. Zuerst ist Malte Glatzel dran: Der verabschiedete sich etwas früher vom Spiel. Und das nicht, weil es Sohnemann Lian draußen vielleicht fröstelte, sondern weil die „Rippe“ neuerdings lieber austeilt als einsteckt. Gelb-Rot mit 39 Jahren – das Leben wird eben nie langweilig.
Das dachte sich offenbar auch der bislang meterlose Ulf Jablenski. Zwei hässliche Mützen waren als herrenlos identifiziert worden. Für eine sprang der Keeper als Besitzer ein und akzeptierte zähneknirschend die Strafe von einem Meter. Die zweite Mütze war ihm fremd – angeblich. Man wunderte sich. Man wunderte sich sogar gewaltig. Ein Privatdetektiv stand schon in den Startlöchern, bis Jablenski einen Mixed-Metern orderte und sein „Prost“ mit den Worten garnierte: „Jetzt will ich auch die zweite Mütze wieder haben.“ Ein Skandal. Beim nächsten Mal gibt es noch was auf die Mütze – und zwar mindestens einen Meter.
Sportlich geht es übrigens schon am Mittwoch um 19.30 Uhr in Seckenhausen weiter. Ob Gallo sich dann wieder jeden Grashalm ganz genau aus geringstmöglicher Entfernung anschauen wird, ist nicht überliefert, aber sehr wahrscheinlich, wenn ihn sein Eiswagen nicht braucht. Viel Glück!

Ristedt: Jablenski – Knips, Mundt, Grunwald (31. Henke) – Glander, Herzog (31. Hocke), Hiersig, Gierth (41. Rosenberg), Hein, Glatzel – Janßen (51. Galloway).

Ecke, Tor – Fußball kann so einfach sein.

Alte Herren: SG Ristedt – TSV Heiligenrode 1:1 (0:0).

Zehn Ballkontakte, Doppelpass, Hackentrick, Kopfballverlängerung – es gibt viele Wege, bis der Ball endlich den Weg ins Tor findet. Aber, wer es kann, der erledigt solche Dinge einfach selbst: Ecke, Tor – so einfach kann Fußball sein. Man muss nur jemanden haben, der das kann. Die SG Ristedt kann sich da absolut glücklich schätzen, so einen Mann in ihren Reihen zu haben. Einen, der nicht nur das Spiel lesen kann, sondern auch den Ball direkt von der Eckfahne ins Tor zirkeln kann. Und das auch noch in letzter Sekunde – bei einem 0:1-Rückstand. Der Mann hat eben Nerven aus Stahl. Er lässt sich durch nichts beeindrucken, auch nicht von Oliver Grunwald, der ihm zuvor einen Freistoß weggenommen hatte. Der nächste ruhende Ball war natürlich wieder seiner und selbstverständlich drin. Okay, zum ersten Mal in dieser Saison. Aber die Qualität der Bälle und der Spielflächen (Kai, jetzt mach den Platz endlich mal wieder ei) hat in den vergangenen Monaten wirklich nachgelassen.
Wer sich nun fragt, wer ist dieser unglaubliche Fußballer, der auch noch mit über 40 solche Zaubereien drauf hat, der muss an dieser Stelle enttäuscht werden. Wir dürfen den Namen nicht nennen. Das hat auch nichts mit Datenschutz zu tun. Auch nicht damit, dass die nächsten Gegner sonst gewarnt würden. Nein, besagter Zauberfußballer will nicht noch einen Meter ausgeben müssen, weil er sich hier gerade so abgefeiert hat. Aber das musste einfach mal sein.
Jungs – es macht Riesenspaß mit euch. Und am Mittwoch lassen wir es gegen Nordwohlde krachen. Und wir freuen uns schon auf den Meter von Marc Rosenberg, der nach seinem Treffer in der Ersten nun nachlegen will.

Ristedt: Jablenski – Hoops, Tewes (42. Grunwald), Gierth – Knips, Glander (31. Hocke), Hein, Pauluhn (38. Rosenberg), Hiersig, Glatzel, Vendt (53. Renner).

Die Null steht

Alte Herren: SG Ristedt – SV Heiligenfelde 0:5 (0:2).

Gleiches Ergebnis wie im Hinspiel, diesmal ist Heiligenfelde aber angetreten. Um es ziemlich kurz zu machen: Eigentlich gelingt es den Ristedtern immer, sich ein Spiel schön zu trinken. Diesmal nicht, obwohl Martina wirklich schnell lieferte. Vor allem dieses Eigentor von Sebastian Hein, das aufgrund seiner Schönheit Björn Knips im Internet zugesprochen wurde, verschwand einfach nicht aus den Köpfen. Immerhin wurden die zwei erfolgreichen Tunnel von Niels Lange bei Björn Knips nicht öffentlich gemacht. Auch vom erneuten Vendt-Schuss in den Sternenhimmel ist nirgends die Rede.

SG Ristedt: Jablenski – Knips, Mundt, Herzog, Hein, Glander (40. Henke), Hierse (45. Grunwald), Rosenberg (31. Janßen), Glatzel, Renner (31. Pauluhn), Vendt.

Kleine Aussetzer, großes Kino

Alte Herren: SG Ristedt – TSV Weyhe-Lahausen 0:3 (0:3)

Zum Glück stehen die Bilder kopf, da ist das Grauen nur halb so schlimm. Lahausen kann in jedem Fall besser Fußball spielen, als Filme ins Netz stellen. Immerhin sind dort zwei Tore zu sehen – hat da jemand das ganze Spiel gefilmt? Großes Kino. Für kleine Aussetzer. Der allerletzte Mann hatte nicht seinen größten Tag erwischt. Egal Ulf, wir lieben dich trotzdem. Außerdem hätten wir nach den Toren von Sven Rödenbeck (10.), Frank Sieling (16.) und Michael Flügge (22.) auch mal selbst das Tor treffen dürfen.

SG Ristedt: Jablenski – Hoops, Mundt, Henke, Hein, Glander (31. Vendt), Knips, Gierth, Hiersig (43. Rosenberg), Janßen (38. Renner), Herzog (49. Tewes).